— Mit Herz & Verstand für alle BürgerInnen am Weißensee —
Nun darf ich seit fünf Jahren Bürgermeisterin unserer wunderschönen Gemeinde sein. Und es ist schier unglaublich, wie schnell diese Zeit verflogen ist!

Ich habe in diesen Jahren so viele tolle Menschen kennengelernt – AmtskollegInnen, PolitikerInnen vom Bundespräsidenten abwärts, engagierte BeamtInnen auf allen Ebenen und vor allem Menschen wie du und ich. Menschen mit Wünschen, Vorstellungen, Ideen, Hoffnungen und Sorgen.
Einer der wichtigsten Grundsätze war für mich von Anfang an – und ist es bis heute –, allen Anliegen unvoreingenommen, fair, ernsthaft und nach den gleichen Maßstäben zu begegnen. Unabhängig von Besitz, Beruf oder gesellschaftlicher Stellung. Denn Gesetze und Verordnungen gelten für alle gleichermaßen. Und moralische Grundsätze sollten das ebenso tun. Das war, ist und wird mein Bemühen sein.
Wahrscheinlich konnte ich gerade deshalb nicht alle Wünsche und Vorstellungen erfüllen. Denn die Wahrheit ist: Auch ein Nein ist eine Antwort. Und manchmal eben die einzig richtige.
Es war nicht immer leicht. Und es wird auch in Zukunft nicht immer leicht sein. Viele Dinge sind tatsächlich wesentlich komplexer und komplizierter, als man es sich von außen vorstellen kann. Und manches, das man sich noch so sehr wünschen würde, ist schlichtweg nicht möglich. Schließlich sind wir auch den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit verpflichtet. Wir tragen Verantwortung – nicht zuletzt für den sorgsamen Umgang mit öffentlichen Geldern.
Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – erfüllt mich diese Aufgabe mit einer unglaublichen Motivation und Begeisterung.
Ich wurde schon öfter nach meinem schönsten Moment als Bürgermeisterin gefragt. Den einen gibt es nicht. Denn es waren viele!
Der Bau unseres neuen Weissensee-Floßes zum Beispiel. Ein Weissensee ohne Floß ist für mich kaum vorstellbar. Es gehört einfach zu uns, zu unserer Geschichte und unserer Identität.
Nach unzähligen Stunden in Besprechungen, Sitzungen und Fördergesprächen ist es schließlich gelungen, dieses Projekt umzusetzen, ohne den ordentlichen Gemeindehaushalt wesentlich zu belasten. Von den rund 340.000 Euro Gesamtkosten konnten wir – auch dank der Unterstützung unserer umliegenden Gemeinden – rund 280.000 Euro über Förderungen finanzieren. Für den verbleibenden Anteil wurde der über viele Jahre angesparte Infra-Euro herangezogen.
Die erste Fahrt mit dem neuen Floß war für mich ein ganz besonderer Moment und ehrlich gesagt sind auch Tränen geflossen. Und noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich damit fahre oder es über den See gleiten sehe. Das ist einer dieser Momente!
Oder die strahlenden Kinderaugen bei der Eröffnung des Spielplatz-Rundwegs am Buchbichl. Die neuen Spielgeräte bei Volksschule und Kindergarten. Der Kindergartenzubau.
Das die großräumigen Straßensanierungen vom Kreuzwirt bis Oberdorf und von Techendorf-Süd bis nach Naggl gelungen sind - auch das waren Momente großer Freude und Erleichterung.
Aber auch ganz andere Momente bleiben in Erinnerung: Die erste Baubesprechung bei einem großen Wasser- und Kanalsanierungsprojekt. Der Blick in die geöffnete, unterirdische Baustelle. Und der Satz des Bauleiters: "Oje, das wird teurer. Das konnten wir natürlich nicht wissen, bevor das Loch offen ist …"
Auch das gehört dazu!
All das sind Momente, die man nicht vergisst. Die einen prägen. Jede bewältigte Herausforderung macht einen stärker. Und auch die Dinge, die nicht gelingen, sind wertvoll. Denn daraus lernt man.
Gesetze und Judikatur zu lesen, wird plötzlich zur Normalität. Telefonate und Gespräche mit Anwälten, Juristen, Ziviltechnikern, Fachleuten, MitarbeiterInnen der Landesregierung und politischen Verantwortungsträgern ebenso. Man lernt unglaublich viel dazu. Jeden Tag. Und man erkennt, wie wichtig es ist, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen, Entscheidungen sorgfältig abzuwägen und schließlich auch Verantwortung dafür zu übernehmen.
All das wäre aber nicht gelungen hätte ich nicht Menschen um mich, die gemeinsam Mut, Geschick, Wissen, Engagement und Ehrlichkeit an den Tag legen: MitarbeiterInnen, Umsetzungs-PartnerInnen, BeraterInnen und vor allem - GemeinderätInnen und einen Vorstand wo die Diskussion auf Augenhöhe mit Respekt möglich ist! Ich danke euch allen von Herzen!
Mir ist wichtig, dass wir unseren Weissensee behutsam, aber mutig weiterentwickeln. Dass wir bewahren, was unsere Gemeinde so besonders und lebenswert macht, ohne dabei notwendige Veränderungen aus den Augen zu verlieren. Dass wir wirtschaftlich vernünftig handeln, Chancen erkennen und nutzen und auch den Mut haben, neue Wege zu gehen.
Vor allem aber wünsche ich mir, dass der Weissensee auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem sich die Menschen wohlfühlen, an dem Jung und Alt gerne leben und an dem wir trotz unterschiedlicher Meinungen respektvoll miteinander umgehen.
Denn eines ist mir in diesen fünfeinhalb Jahren noch bewusster geworden: Eine Gemeinde lebt nicht nur von ihrer Infrastruktur, ihren Betrieben oder ihrer wunderschönen Landschaft. Sie lebt vor allem von den Menschen, die sie gestalten und mit Leben erfüllen.
Kurz und ehrlich gesagt: Mich erfüllt diese Aufgabe nach wie vor mit großer Freude, Begeisterung und Motivation. Ich habe noch viele Ideen, möchte weiterhin gestalten, weiterentwickeln und Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen.
Und deshalb möchte ich diese Aufgabe sehr gerne weitermachen. Wenn auch ihr das wollt.
Karoline
14. März 2021: Liebe Weißenseerinnen und Weißenseer - DANKE!
Vielen Dank, für das großartige Vertrauen, dass ihr mir entgegengebracht habt. Ich werde als Bürgermeisterin unserer Gemeinde verantwortungsvoll und mit Bedacht mit meiner neuen Aufgabe umgehen! Ich freue mich, nun parteiübergreifend mit allen Mitgliedern des Gemeindevorstandes, des Gemeinderates, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde für unseren Weißensee und uns Weißenseerinnen und Weißenseer arbeiten zu dürfen!
Danke an meine Familie und meinen lieben Mann, dass ihr mich - nicht nur während der letzten Monate - sondern schon immer, in meinen Vorhaben und Entscheidungen unterstützt habt und das auch weiterhin machen werdet!
Danke an mein sensationelles Team - ihr steht wie ein Fels in der Brandung hinter mir und die ehrliche, faire und konstruktive Arbeit mit euch ist fantastisch!
Danke an meine Mitbewerber und deren Teams für die faire Zeit der Wahlwerbung.
Eure Karoline

Im Juni 2020 habe ich meine Kandidatur als Bürgermeisterin für unser Weißenseetal bekannt gegeben. Für mich gab es nur zwei entscheidende Fragen:
- "Bin ich bereit, mich mit vollem Einsatz der Zukunft unserer Heimat und allen Bürgerinnen und Bürgern zu widmen und mich vielen Herausforderungen zu stellen?" oder
- "Bin ich es nicht."
Nach reiflicher Überlegung, Rücksprache mit meiner Familie, engen Freunden und Vertrauten habe ich den Entschluss gefasst, dass ich mich aus vollem Herzen für uns alle und unser Tal einsetzen möchte.
Mit unserem Weißenseetal wurde uns ein wertvoller Schatz in jeglicher Hinsicht in die Hände gelegt. Durch die vorausschauenden Bemühungen vieler Generationen vor uns dürfen wir ein Paradies unsere Heimat nennen.
Den immer komplexer werdenden Herausforderungen müssen wir uns mit Herz, Verstand und Voraussicht stellen. Es braucht neue, themenübergreifende, kreative und fundierte Lösungswege über die Parteigrenzen hinweg.
Entscheidungen müssen mit Weitblick, nachhaltig und vorausschauend getroffen werden, um das Paradies Weissensee nicht nur so zu erhalten, wie wir es kennen und lieben, sondern auch zukunftsfit an die nächste Generation übergeben zu können.
Die Wahrung der sensiblen Balance zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Lebensraum muss stets eine zentrale Rolle einnehmen. Nur wenn wir Weißenseerinnen und Weißenseer uns wohlfühlen, den oft schwierigen Spagat zwischen Arbeit, Familie und Dorfleben schaffen, die Gemeinschaft stärken und die Ressourcen bündeln, werden wir die vielen vor uns stehenden Herausforderungen meistern.
Ja es stimmt, ich bin neu auf dem politischen Parkett. Doch wo stünden wir, wenn wir uns nicht neuen Aufgaben und Herausforderungen stellen würden. Mich weiterzubilden begleitet mich bereits mein ganzes Leben.
Unvoreingenommen und mit frischem Schwung möchte ich gemeinsam mit allen KollegInnen im Gemeinderat, allen MitarbeiterInnen der Gemeinde und meinem Team vollumfänglich für unser aller Wohl arbeiten.
Du weißt, wenn du Fragen, Ideen oder Anregungen hast oder dich einbringen möchtest, melde dich einfach bei mir oder sprich mich an!
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

(Henry Ford)
Deine Karoline Turnschek
Tel.: 0664 22 63 574
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— Ganz kurz über mich —
Geboren am 24.03.1981 in Lienz, verheiratet mit Ernest Turnschek
Aus- und Weiterbildungen:
- Volksschule Weissensee
- Hauptschule Greifenburg
- Ausbildung zur Touristikkauffrau - Kärntner Tourismusschulen Warmbad Villach
- Internationale BWL WU-Wien, Schwerpunkt Tourismus und Marketing, Wertschöpfungsmanagement und Tourismus und Verkehr
- derzeit Weiterbildung: Akademische Betriebswirtin Privatuniversität Schloss Seeburg
- Diverse Weiterbildungen im Zuge meiner Tätigkeiten im Hotel Moser im Bereich Web und (online) Marketing, Mitarbeiterführung, HACCP, Sicherheitsvertrauensperson, Covid-Beauftragte, ...
Berufliche Tätigkeiten:
- diverse Praktika im Rahmen meiner Ausbildung an der Tourismusfachschule Villach
- Chef de Rang Hotel Silvretta, Samnaun
- Front Desk Assistant im Hôtel Mercure, Paris
- Assistentin der Marketingleitung, Eismann France, Rouen
- bis März 2021: Hotelleitung Hotel Moser Weissensee
- 3 Unternehmen gemeinsam mit meinem Mann
Fremdsprachen:
- Englisch, Italienisch, Französisch in Wort und Schrift
Hobbies:
- Lesen, Tauchen, Mountainbiken, Schifahren, Eislaufen, Reiten, Langlaufen, Kochen
Vereinsmitgliedschaften
- WSV Weissensee, Perchtenverein Weissensee, Wasserrettung, K7, ehemalige Brauchtumsgruppe



