Was ist seit 2021 passiert? Woran arbeiten wir?
Seit 2021 konnten wir sehr viel umsetzen, bewegen und auf die Reise bringen. An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei unseren KollegInnen des Gemeindevorstandes und Gemeinderates bedanken. Für die durchwegs positive und stets konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe!
INFRASTRUKTUR
Straßen
Themenblöcke im Projekt-Portfolio
Digitalisierung
In diesem Themenblock finden sich Projekte rund um die Einführung und Weiterentwicklung digitaler Lösungen, etwa zur Automatisierung von Prozessen, zur Datenanalyse oder zur Verbesserung digitaler Kundenschnittstellen. Sie leisten einen Beitrag zur Gesamtstrategie, indem sie Effizienz steigern, neue Geschäftsmodelle ermöglichen und die Organisation zukunftsfähig im Wettbewerb positionieren.
Nachhaltigkeit
Hier werden Projekte gebündelt, die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeitsziele unterstützen – von CO₂-Reduktionsinitiativen über Kreislaufwirtschaft bis hin zu sozial verantwortlichen Lieferketten. Diese Vorhaben stärken die langfristige Resilienz des Unternehmens, reduzieren Risiken und tragen zu einer glaubwürdigen Positionierung gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Stakeholdern bei.
Organisationsentwicklung
Dieser Block umfasst Projekte zur Weiterentwicklung von Strukturen, Prozessen und Kultur, etwa zur Einführung agiler Arbeitsweisen, zur Führungskräfteentwicklung oder zur Optimierung von Entscheidungswegen. Sie zahlen auf die Gesamtstrategie ein, indem sie die Anpassungsfähigkeit der Organisation erhöhen, Silos abbauen und die Umsetzung strategischer Prioritäten beschleunigen.
Kunden- und Serviceprojekte
In diesem Themenfeld sind Initiativen verortet, die Kundenerlebnis, Servicequalität und Kundenbindung verbessern – beispielsweise durch neue Serviceangebote, optimierte Customer Journeys oder verbesserte Support-Prozesse. Sie unterstützen die Gesamtstrategie, indem sie Wachstum fördern, Differenzierung im Markt schaffen und den Wert bestehender Kundenbeziehungen steigern.
Innovation & neue Geschäftsmodelle
Dieser Themenblock bündelt Projekte, die neue Produkte, Services oder Geschäftsmodelle entwickeln und testen, häufig in Form von Piloten, Labs oder Partnerschaften. Sie tragen zur Gesamtstrategie bei, indem sie zukünftige Ertragsquellen erschließen, Lernkurven verkürzen und das Unternehmen für disruptive Marktveränderungen wappnen.
Prozess- und Effizienzsteigerung
Hier finden sich Projekte zur Optimierung bestehender Abläufe, zur Standardisierung und zur Kostensenkung, etwa durch Lean-Ansätze, Automatisierung oder bessere Ressourcennutzung. Diese Vorhaben stärken die Wettbewerbsfähigkeit, schaffen finanzielle Spielräume für strategische Investitionen und erhöhen die Qualität der Leistungserbringung.
IT- und Infrastrukturprojekte
Dieser Block umfasst Vorhaben zur Modernisierung von IT-Systemen, zur Sicherstellung von Stabilität und Sicherheit sowie zum Ausbau technischer Infrastruktur. Sie leisten einen Beitrag zur Gesamtstrategie, indem sie eine verlässliche Basis für digitale Initiativen schaffen, Risiken reduzieren und Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum ermöglichen.
People & Change
In diesem Themenfeld sind Projekte gebündelt, die sich auf Mitarbeitende, Kompetenzen und Veränderungsbegleitung konzentrieren – etwa Qualifizierungsprogramme, Change-Kommunikation oder Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung. Sie unterstützen die Gesamtstrategie, indem sie Akzeptanz für Veränderungen schaffen, Schlüsselkompetenzen aufbauen und die Leistungsfähigkeit der Belegschaft langfristig sichern.
Vorlage zur Darstellung einzelner Projekte

Jedes Projekt wird nach einem einheitlichen Schema beschrieben, damit Leserinnen und Leser schnell die wichtigsten Informationen erfassen und Projekte miteinander vergleichen können. Die folgenden Elemente sind für alle Projekte identisch und sollten in dieser Reihenfolge verwendet werden:
- Projekttitel: Prägnanter, aussagekräftiger Titel, der Thema und Nutzen des Projekts auf den Punkt bringt.
- Kontext / Hintergrund: Kurze Einordnung in 2–3 Sätzen: Ausgangssituation, beteiligte Organisationseinheit, relevante Zielgruppe oder Rahmenbedingungen.
- Ziele: Klar formulierte, möglichst messbare Ziele (z. B. Steigerung, Reduktion, Qualität). Idealerweise 3–5 Stichpunkte.
- Zentrale Maßnahmen: Wichtigste Aktivitäten und Hebel, mit denen die Ziele erreicht werden sollen. Ebenfalls in 3–5 Stichpunkten.
- Erzielte Ergebnisse: Konkrete Resultate mit Kennzahlen, Zeitbezug und Vergleichswert (vorher/nachher). Wenn möglich in Prozent, absoluten Zahlen oder Zeitersparnis.
- Learnings: 3–5 zentrale Erkenntnisse aus dem Projektverlauf: Was hat gut funktioniert, was weniger, welche Erfolgsfaktoren gab es?
- Ausblick: Nächste Schritte, geplante Weiterentwicklungen oder Übertragbarkeit auf andere Bereiche.
Die Darstellung erfolgt idealerweise in einem einheitlichen Textblock pro Projekt, mit klaren Zwischenüberschriften oder Fettdruck für die einzelnen Elemente. So entsteht ein konsistentes, leicht scanbares Projektportfolio.
Im Folgenden finden Sie Beispieltexte für drei fiktive Projekte aus unterschiedlichen Themenblöcken, die als Vorlage für zukünftige Projektbeschreibungen dienen können.
Beispielprojekt 1 – Themenblock: Digitale Prozesse & Effizienz
Projekttitel: Einführung eines digitalen Antragsportals für Kundenservices
Kontext / Hintergrund:
Das bestehende Antragsverfahren für Kundenservices war stark papierbasiert, fehleranfällig und führte zu langen Bearbeitungszeiten. Ziel war es, den Prozess zu digitalisieren, Medienbrüche zu vermeiden und die Servicequalität für Kundinnen und Kunden deutlich zu erhöhen.
Ziele:
- Reduktion der durchschnittlichen Bearbeitungszeit um mindestens 40 % innerhalb von 12 Monaten
- Steigerung der Kundenzufriedenheit im Servicebereich um 20 % (NPS)
- Reduktion papierbasierter Anträge um 80 %
- Verbesserung der Datenqualität durch standardisierte Eingabemasken
Zentrale Maßnahmen:
- Konzeption und Entwicklung eines nutzerfreundlichen Online-Portals mit responsivem Design
- Integration des Portals in das bestehende CRM- und Ticketsystem
- Einführung eines Self-Service-Bereichs mit Status-Tracking für Anträge
- Schulung der Service-Teams und Erstellung von Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Kundinnen und Kunden
Erzielte Ergebnisse:
- Durchschnittliche Bearbeitungszeit von 10 auf 5,5 Tage reduziert (−45 % innerhalb von 9 Monaten)
- Kundenzufriedenheit im Servicebereich (NPS) von 32 auf 39 Punkte gesteigert (+22 %)
- Anteil papierbasierter Anträge von 70 % auf 12 % gesenkt (−83 %)
- Rückgang von Rückfragen aufgrund unvollständiger Anträge um 35 %
Learnings:
- Frühe Einbindung der Service-Mitarbeitenden in die Konzeption erhöht Akzeptanz und Qualität der Lösung.
- Klare, einfache Formulierungen in den Online-Formularen reduzieren Fehlerquoten deutlich.
- Ein begleitendes Kommunikationspaket (FAQ, Video-Tutorials) ist entscheidend für eine hohe Nutzungsrate.
- Iterative Verbesserungen auf Basis von Nutzungsdaten (Analytics) steigern den Nutzen kontinuierlich.
Ausblick:
Im nächsten Schritt wird das Portal um zusätzliche Self-Service-Funktionen (z. B. Stammdatenänderungen, Terminbuchung) erweitert. Zudem ist geplant, das Konzept auf weitere Geschäftsbereiche zu übertragen und mittelfristig eine zentrale Kundenplattform zu etablieren.
Beispielprojekt 2 – Themenblock: Mitarbeiterentwicklung & Kultur
Projekttitel: Aufbau eines unternehmensweiten Mentoring-Programms
Kontext / Hintergrund:
Im Unternehmen bestand ein hoher Bedarf an strukturierter Mitarbeiterentwicklung und Wissensaustausch zwischen erfahrenen Fachkräften und Nachwuchstalenten. Bisherige Entwicklungsangebote waren stark trainingsorientiert und boten wenig Raum für individuelle Begleitung.
Ziele:
- Förderung von Nachwuchsführungskräften durch 1:1-Mentoring
- Steigerung der internen Mobilität (interne Stellenbesetzungen) um 15 % in zwei Jahren
- Erhöhung der Mitarbeiterbindung in der Zielgruppe "High Potentials" (Fluktuation −20 %)
- Stärkung der bereichsübergreifenden Vernetzung und Wissensweitergabe
Zentrale Maßnahmen:
- Konzeption eines strukturierten Mentoring-Frameworks (Laufzeit, Rollen, Erwartungen, Leitfäden)
- Identifikation und Qualifizierung von Mentorinnen und Mentoren aus allen Geschäftsbereichen
- Matching-Prozess auf Basis von Entwicklungszielen, Kompetenzen und Interessen
- Begleitende Formate wie Kick-off-Workshops, Peer-Austausch und Reflexionssessions
Erzielte Ergebnisse:
- Teilnahme von 60 Mentees und 45 Mentoren im ersten Programmjahr
- Interne Besetzungsquote offener Stellen in der Zielgruppe von 38 % auf 47 % gesteigert (+24 %)
- Fluktuationsrate in der Zielgruppe von 12 % auf 9,5 % gesenkt (−21 %)
- 92 % der Teilnehmenden bewerten das Programm mit "sehr gut" oder "gut"
Learnings:
- Ein klarer Rahmen (Ziele, Rollen, Zeitaufwand) ist entscheidend für die Verbindlichkeit im Mentoring.
- Regelmäßige Check-ins durch das Projektteam unterstützen die Qualität der Tandems.
- Offene Feedbackschleifen ermöglichen eine schnelle Anpassung des Programmdesigns.
- Mentoring wirkt besonders stark, wenn es mit bestehenden Entwicklungsprogrammen verzahnt wird.
Ausblick:
Das Programm wird im kommenden Jahr auf weitere Zielgruppen (z. B. Fachexperten, Projektleiterinnen) ausgeweitet. Zusätzlich ist ein digitales Matching-Tool geplant, um den Prozess zu skalieren und international auszurollen.
Beispielprojekt 3 – Themenblock: Nachhaltigkeit & Verantwortung
Projekttitel: Reduktion des CO₂-Fußabdrucks in der Unternehmenslogistik
Kontext / Hintergrund:
Die Logistikprozesse des Unternehmens verursachten einen wesentlichen Anteil der gesamten CO₂-Emissionen. Gleichzeitig stiegen regulatorische Anforderungen und Erwartungen von Kundinnen und Kunden an transparente, nachhaltige Lieferketten.
Ziele:
- Reduktion der logistikbezogenen CO₂-Emissionen um 25 % innerhalb von drei Jahren
- Erhöhung des Anteils emissionsarmer Transportmittel (Bahn, E-Fahrzeuge) auf mindestens 40 %
- Transparente Berichterstattung über Emissionen entlang der Lieferkette
- Bewusstseinsbildung für Nachhaltigkeit bei internen Stakeholdern und Logistikpartnern
Zentrale Maßnahmen:
- Analyse der bestehenden Transportströme und Identifikation von Emissions-Hotspots
- Verlagerung geeigneter Strecken von Lkw auf Bahn und kombinierte Verkehre
- Schrittweiser Einsatz von E-Lkw und alternativen Antrieben im Nahverkehr
- Einführung eines CO₂-Reportings für interne Entscheidungsträger und Großkunden
Erzielte Ergebnisse:
- CO₂-Emissionen in der Logistik nach zwei Jahren um 18 % reduziert (Prognose: 27 % nach drei Jahren)
- Anteil emissionsarmer Transportmittel von 15 % auf 37 % gesteigert
- Transparente CO₂-Berichte für 90 % der Hauptrelationen verfügbar
- Logistikkosten pro Sendung trotz Maßnahmen nur um 2 % gestiegen (unter Planwert von 5 %)
Learnings:
- Frühe Einbindung von Logistikpartnern ist entscheidend, um realistische und wirtschaftliche Maßnahmen zu entwickeln.
- Transparente Kennzahlen schaffen Akzeptanz für notwendige Investitionen in nachhaltige Technologien.
- Kleine, schnell umsetzbare Maßnahmen (z. B. bessere Auslastung, Routenoptimierung) liefern kurzfristige Erfolge.
- Nachhaltigkeit wird zum Differenzierungsmerkmal in Ausschreibungen und Kundenbeziehungen.
Ausblick:
In der nächsten Phase werden weitere internationale Standorte in das Programm integriert. Zudem ist geplant, Emissionsziele verbindlich in Lieferantenverträgen zu verankern und Kunden aktiv CO₂-optimierte Transportoptionen anzubieten.

