Zukunft

Die Zukunft beschäftigt uns – für uns selbst, für unsere Kinder, Enkelkinder, Nichten und Neffen. In einer Welt, die sich rasant verändert – Digitalisierung, KI, geopolitische Spannungen – wollen wir gerade angesichts dieser Herausforderungen weiterhin die Ärmel hochkrempeln, nicht jammern, sondern handeln. Es geht darum, die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Denn die schlechteste Entscheidung ist, gar keine zu treffen. Der Weissensee ist ein Juwel – das ist uns allen bewusst. Ein Ort, an dem die Welt noch ein Stück weit in Ordnung ist. Ein Kleinod, für Gäste und für alle, die hier leben. Es wird nicht versprochen, dass „Milch und Honig“ fließen. Es werden auch nicht aufgrund der bevorstehenden Wahl Versprechen gemacht, von denen die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass sie nicht einzuhalten sind. 

Unser Versprechen ist, uns weiterhin mit ganzer Kraft, pragmatisch, positiv und mit vollem Einsatz für alle am Weissensee einzusetzen.


Was wird uns die nächsten Jahre beschäftigen - wofür werden wir arbeiten:

  • Ein geordneter und zukunftsgerichteter Übergang der Tourismusagenden in den neu gegründeten TVB - Region Nassfeld/Presseggersee - Lesachtal - Weissensee. Strukturell, Organisatorisch, Finanziell.
  • Eine gut vorbereitete Neubesetzung der aufgrund von Pensionierungen frei werdenden Stellen in der Gemeindeverwaltung
  • Voranbringen des Brückenprojekts inkl. "Bootsvermietung". Unser Ziel: Umsetzung 2029 
  • Festhalten am Thema Verkehrsberuhigung, Parkraummanagement, Besucherlenkung in enger Kooperation mit dem TVB
  • Konzentration auf das Thema "Leistbares Wohnen" - Bedarfserhebung
  • Langfristige Sicherung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur
  • Kinder- und Familienangebote erhalten und wo nötig, erweitern.
  • Umsetzung des neuen, örtlichen Entwicklungskonzeptes gemeinsam mit euch.
  • Großes Augenmerk auf Gebäudemanagement und Sanierung 
  • Erhalt und Pflege der Bestandsinfrastruktur - dies kommt oft zu kurz, ist aber wichtig!

Die Verkehrsberuhigung und Besucherlenkung bleiben wichtige Aufgaben für unsere Gemeinde.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Verbote oder Einschränkungen zu schaffen, sondern Lösungen zu finden, die im Alltag tatsächlich funktionieren.

Weniger Individualverkehr, ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot, eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung und die Erreichbarkeit unserer Betriebe müssen gemeinsam betrachtet werden.

Unser Ziel ist es, bestehende Angebote weiterhin laufend zu verbessern - dort wo wir Einfluss haben - neue Möglichkeiten zu prüfen und Maßnahmen dort umzusetzen, wo sie sinnvoll, finanzierbar und rechtlich möglich sind.

Dazu braucht es die Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, den Verkehrsunternehmen, den Betrieben und natürlich auch die Bereitschaft der Bevölkerung und unserer Gäste, die vorhandenen Alternativen zu nutzen.

Denn eine nachhaltige Verkehrsberuhigung gelingt nicht allein durch Beschlüsse – sie muss für die Menschen auch praktikabel sein.


Uns ist wichtig, dass auch unsere Jugendlichen am Weißensee Möglichkeiten haben, ihre Freizeit zu gestalten, sich zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen.

Die Gemeinde kann dafür Rahmenbedingungen schaffen, geeignete Räumlichkeiten und Plätze prüfen sowie Initiativen und Vereine unterstützen. Nicht jedes Angebot kann oder muss jedoch von der Gemeinde selbst organisiert werden.

Entscheidend ist vor allem, die Jugendlichen selbst einzubinden. Denn sie wissen am besten, welche Angebote sie sich wünschen und auch tatsächlich nutzen würden.

Wir möchten deshalb gemeinsam mit jungen Menschen, Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern nach Möglichkeiten suchen, die auch langfristig funktionieren.

Gute Ideen brauchen nicht immer große Investitionen – oft braucht es vor allem Menschen, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen.


Der Weißensee soll auch in Zukunft ein lebenswerter Heimatort für alle Generationen bleiben. Wir wollen Wohnraum für die Menschen sichern, die hier dauerhaft leben und arbeiten, und der weiteren Entstehung von Freizeitwohnsitzen entgegenwirken. Dazu nutzen wir die rechtlichen Möglichkeiten, die uns als Gemeinde zur Verfügung stehen – insbesondere bei der Raumordnung und der künftigen Entwicklung unserer Gemeinde.